
Elmar und Barbara Marti-Rölli
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Bereits zirka 2000 vor Christus wurde
in Europa Dinkel (auch schlicht «Chorn» genannt) angebaut und war
bis vor hundert Jahren das wichtigste Brotgetreide der Schweiz. Dann
begann der Siegeszug des ertragreicheren Weizens. Die Bedeutung des
Dinkels kehrt aber langsam wieder zurück: Robustheit
Anspruchslosigkeit verhelfen ihm zu einer Renaissance.
Dinkel ist reich an Eiweiss und Mineralstoffen. Er enthält zudem
leicht verdauliche Kohlenhydrate und mehrfach ungesättigte
Fettsäuren. Daher wird er gerne als Alternative zu Weizen in
Backwaren oder Pasta verwendet.
Man erkennt den Dinkel an seiner Höhe und der charakteristischen
Form: Das Getreide wird bis zu anderthalb Meter hoch, die Ähre neigt
sich im reifen Zustand. Während der Ausreifung färbt sie sich
rötlich. Dinkelkörner bleiben beim Dreschen im Spelz eingeschlossen.