Elmar und Barbara Marti-Rölli
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Lageplan

Gebaute Landschaft

Die Technik, Mauern aus Steinen ohne verbindenden Mörtel aufzubauen, ist eine uralte und über Jahrhunderte bewährte Handwerkskunst. Sie entwickelte sich vor allem in bäuerlich geprägten Gegenden, wo sie als Grenzmauern zwischen Weiden (z. B. im Jura), zur Terrassenbildung von Weinbergen (Lavaux am Genfersee) und zum Gebäudebau benutzt wurde. Die ältesten Mauern des europäischen Kontinents befinden sich in Irland. Ihr Alter wird auf zirka 5000 Jahre geschätzt.

Heute würde man den Grundsatz dieser Baukultur als «nachhaltig» bezeichnen. Die Arbeit erfolgte nämlich von Hand mit einfachen, wenig technischen Hilfsmitteln. Gebaut wurde ausschliesslich aus lokalem Gesteinsmaterial wie zum Beispiel Findlingen und Lesesteinen, die auf den Weide- und Anbauflächen gesammelt wurden. Meistens entstanden die Mauern daher über einen grösseren Zeitraum.

Eine Mauer ohne Mörtel

Auf einer Länge von gut 40 Metern entlang des Rebberges hat Philipp im Frühjahr 2017 als Schulabschlussarbeit eine Trockensteinmauer errichtet. Als angehender Maurer war das genau sein Arbeitsmaterial. Insgesamt hat er 20 Tonnen Steine in den unterschiedlichsten Grössen und Formen verbaut.

Heute ist die Mauer bereits Lebensraum verschiedenster Tiere: Blindschleichen, Weinbergschnecken, Wildbienen, Igel ... Aber auch einige Pflanzen nutzen sie bereits als geeigneten Standort.

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Mensch, Tier und Natur im Gleichgewicht

Die Liebe ist die wahre Lebenskraft, welche Wurzeln schlägt, Blüten treibt und Früchte bringt.Jeremias Gotthelf